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FireStart brennt für die Prozessautomatisierung

Ein Beitrag von Nick Mayes
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf sitsi.com veröffentlicht

Viele Unternehmen arbeiten bereits jetzt daran, ihre Roboter-Prozessautomatisierung (RPA) im Jahr 2020 zu intensivieren.

Wenn der Höhepunkt der derzeitigen Pandemie hinter uns liegt, wird in vielen Unternehmen erneut der Schwerpunkt auf die Prozessautomatisierung gelegt werden. Denn nur so lässt sich einerseits die Agilität eines Geschäftsmodells verbessern, das bis an seine Grenzen getestet wurde, und andererseits gleichzeitig dem unvermeidlichen Kostendruck standhalten.

Doch eine Prozessautomatisierung umzusetzen ist schwer. Wie wir in neuesten Untersuchungen festgestellt haben, fanden es viele Unternehmen besonders herausfordernd, ihre RPA-Vorhaben über gezielte, taktische Projekte hinaus in strategischere Prozesse umzuwandeln. Woran liegt das? Unsere jüngste Analyse von über 100 erfahrenen europäischen RPA-Anwendern ergab, dass ein Mangel an qualifizierten Ressourcen und ein fehlendes Engagement bei Geschäfts- und IT-Führungskräften die häufigsten Gründe sind, warum die nächste Stufe des Vorhabens nicht erreicht wird.

Aber gibt es vielleicht noch eine weitere Komponente, deren Fehlen die Umsetzung erschwert? Zum Beispiel in Sachen Technologie-Plattform? Darüber haben wir uns vor kurzem mit der Geschäftsführung von FireStart ausgetauscht. FireStart, das ist ein Softwareanbieter, der eine große Lücke im bestehenden Geschäftsprozessmanagement sieht. Diese Lücke, welche die großen RPA-Plattformen aufweisen, will FireStart schließen, indem eine Brücke zwischen Prozessmodellierungswerkzeugen wie Aris und Anbietern von Workflow-Automatisierung wie K2 geschlagen wird.

Die Herausforderung, die damit gemeistert werden soll, besteht darin, jenen Unternehmen zu helfen, die Schwierigkeiten dabei haben, manuelle Prozesse über mehrere Anwendungen (ERP, HR, CRM usw.) hinweg zu koordinieren, darüber hinaus noch mit schlechter Datenqualität kämpfen und denen es zudem an echtem zentralisierten Prozesswissen mangelt. Die BPM-Plattform von FireStart zielt darauf ab, diese Probleme durch die Erstellung von Flussdiagrammen sowie die Verwaltung von Prozessdokumenten, die Transformation von Arbeitsabläufen durch die Verbindung mit relevanten Systemen und die Identifizierung von Bereichen innerhalb der Prozesse, in denen Verbesserungspotenziale bestehen, anzugehen. Robert Hutter, CEO von FireStart, vergleicht die Rolle seiner BPM-Plattform mit der eines `Verdauungssystems‘, das die Lücke zwischen den verschiedenen Geschäftsanwendungen füllt.

Robert Hutter ist der Meinung, dass viele Unternehmen RPA als Shortcut genutzt haben, um bestimmte Aufgaben im Unternehmen zu automatisieren, und nicht, um ihre End-to-End-Prozessarchitektur wirklich sinnvoll neu aufzubauen. FireStart pflegt eine enge Partnerschaft mit UiPath, um gemeinsam am Markt aufzutreten und Unternehmen zu helfen, die eine grundlegendere Überarbeitung ihrer Prozessabläufe mit skalierbarer Robotik kombinieren möchten. FireStart arbeitet darüber hinaus auch auf strategischer Ebene mit Celonis zusammen. So können sie Kundinnen und Kunden beim Process Mining unterstützen und ihnen ein Verständnis für die Leistungsfähigkeit bestehender Prozesse vermitteln. Laut Robert Hutter besteht das Ziel dieser Partnerschaft darin, Kundinnen und Kunden einerseits beim Aufbau einer intelligenten End-to-End-Automatisierungsstrategie zu helfen, andererseits deren Implementierungskosten zu senken, die Verarbeitungssgeschwindigkeit zu erhöhen und darüberhinaus insgesamt eine neue User Experience zu schaffen.

FireStart verfügt über eine etablierte Basis von mehr als 100 Großkundinnen und -kunden aus über 20 verschiedenen Branchen. Darunter Unternehmen aus den Bereichen Bank- und Finanzwesen, Gesundheitswesen, aus der Energie- und Versorgungsbranche sowie aus der Produktion. Ein großer Hersteller hat die BPM-Plattform von FireStart zur Automatisierung eines geschäftskritischen Workflows eingesetzt – von der Idee bis zum Rollout innerhalb einer nur 4-tägigen Entwicklungsphase und dabei über 500 User bedient. In nur zwei Monaten verbesserte sich die durchschnittliche Dauer dieses Workflows so um über 80%. Und das alles mit Hilfe eines Low-Code-Ansatzes. FireStart kann entweder vor Ort oder aus der Cloud heraus bereitgestellt werden. Laut Robert Hutter entscheidet sich die Mehrheit der Kundinnen und Kunden weiterhin für Ersteres. Warum? Weil sie eine Verbindung zu vielen bereits vorhandenen Systemen vor Ort herstellen müssen.

FireStart startete kurz vor der ersten Finanzkrise im Jahr 2008 durch und fand zuerst seine Nische in der Bereitstellung einer Plattform für das Geschäftsprozessmanagement, um Microsoft Business User bei der Verwaltung und Verschiebung ihrer Inhalte in ihren SharePoint-Kollaborationsportalen zu unterstützen. Eine der ersten Schlüsselfunktionen von FireStart war die intelligente Integration in Microsoft Outlook, um User-optimierte Task Forms anstelle von kompliziert zu verwaltenden Excel Sheets zu erstellen. Das funktionierte so gut, dass FireStart 2016 als Microsoft-Partner des Jahres ausgezeichnet wurde, was zudem auch das Leistungsversprechen des Unternehmens im Microsoft-Ökosystem unterstreicht.

FireStart mit Sitz im österreichischen Linz ist auch in den USA präsent und verkauft in erster Linie über ein Partner-Ökosystem. Zu diesem Netzwerk gehören große internationale Systemintegratoren (Atos, Devoteam, Tieto), Beratungsunternehmen (BDO, PwC) und kleinere Spezialisten.

Das Unternehmen ist immer auf der Suche nach weiteren Partnern, um seine Expansion auf beiden Seiten des Atlantiks voranzutreiben. Da viele Firmen nach der Pandemie wahrscheinlich den Reset-Knopf ihrer Automatisierungspläne drücken werden, um von der taktischen zur strategischen Ebene zu wechseln, ist FireStart gut positioniert, um die nächste Phase ihrer Entwicklung zu unterstützen.

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