Sanierungsverfahren in der Kanzlei steuern
Komplexe Sanierungs- und Insolvenzverfahren strukturiert, fristensicher und nachvollziehbar abwickeln.
Das Problem
Sanierungs- und Insolvenzverfahren sind hochkomplex: viele Beteiligte, zahlreiche Fristen, umfangreiche Unterlagen und strenge formale Anforderungen. Werden diese Verfahren über E-Mail, Akten und Einzeltools gesteuert, drohen Fristversäumnisse und Informationslücken. Schon ein einziges übersehenes Dokument oder eine verpasste gerichtliche Frist kann den gesamten Verfahrensfortgang verzögern und die Haftungslage der Kanzlei verschärfen.
Ohne durchgängigen Prozess ist schwer nachzuhalten, welche Schritte erledigt sind, welche Fristen laufen und welche Beteiligten informiert wurden. Der Koordinationsaufwand bindet wertvolle Kapazität in der Kanzlei.
Gerade in mittelständischen Kanzleien hängt die Verfahrenssteuerung oft am Wissen einzelner Berufsträger: Fällt eine Person aus, fehlt schnell der Überblick über laufende Fristen, eingereichte Unterlagen und offene Aufgaben. Mandanten, Gläubiger, Gerichte und Sachverständige erwarten jedoch verlässliche Reaktionen, und schon ein versäumter Termin kann den weiteren Verfahrensverlauf gefährden. Ohne nachvollziehbare Dokumentation lässt sich zudem im Nachhinein kaum belegen, dass jeder Schritt form- und fristgerecht erfolgt ist.
Die Lösung mit FireStart
FireStart bildet den Ablauf von Sanierungsverfahren als strukturierten Workflow ab. Aufgaben und Fristen werden zentral gesteuert, automatisch zugewiesen und überwacht; Beteiligte erhalten ihre Aufgaben zum richtigen Zeitpunkt und benötigte Unterlagen werden gezielt angefordert.
Konkret ist der Verfahrensablauf als BPMN-2.0-Modell nach ISO 19510 hinterlegt und per Low-Code an die jeweilige Verfahrensart anpassbar. Wiederkehrende Schritte, Fristen und Vorlagen sind versioniert hinterlegt, sodass jedes Verfahren denselben geprüften Weg nimmt; fachliche und juristische Entscheidungen bleiben über Human-in-the-Loop bei den Berufsträgern. Eskalationen greifen automatisch bei drohendem Verzug, und der Go-Live gelingt typischerweise in zwei bis vier Wochen bei einem planbaren Einstieg ab 390€ im Monat.
Jeder Schritt ist prüfsicher dokumentiert, sodass der Verfahrensstand jederzeit transparent ist. So behält die Kanzlei auch bei komplexen Verfahren den Überblick und reduziert das Risiko von Fristversäumnissen. Mandanten und Beteiligte erhalten den jeweils aktuellen Stand, ohne dass die Kanzlei Informationen manuell zusammentragen muss.
Typische Ergebnisse
Typische Effekte einer strukturierten Verfahrenssteuerung:
- Zentrale Steuerung von Aufgaben und Fristen.
- Automatische Zuweisung und Erinnerung statt manueller Nachverfolgung.
- Gezielte Anforderung benötigter Unterlagen.
- Jederzeit transparenter Verfahrensstand.
- Prüfsichere Dokumentation des gesamten Verfahrens.
- Wiederkehrende Verfahrensschritte als versionierte Vorlage.
- Vertretbarkeit bei Ausfall durch dokumentierte Abläufe.
- Automatische Eskalation bei drohendem Fristverzug.
- Klare Übersicht über alle Beteiligten und ihre Aufgaben.
- Einheitlicher Ablauf über mehrere parallele Verfahren.
- Schnellere Reaktion auf gerichtliche Fristen.
Warum FireStart für Kanzleien
Sanierungsverfahren sind fristen- und dokumentationsgetrieben – genau das Profil, für das BPMN-2.0-Workflows gemacht sind. FireStart bildet wiederkehrende Verfahrensschritte als versionierten Ablauf ab, der sich verlässlich anwenden lässt.
Als Plattform aus Österreich, gehostet in Deutschland, erfüllt FireStart die hohen Anforderungen an Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit: prüfsichere Protokollierung, DSGVO-konformes Hosting und On-Premise-Option für sensible Mandantendaten.
Weil der Ablauf als lesbares BPMN-2.0-Modell entsteht, ist er nicht nur ausführbar, sondern auch für das gesamte Team nachvollziehbar – neue Verfahrensarten oder geänderte Fristenregeln sind eine Low-Code-Anpassung statt eines IT-Projekts. Der vollständige Audit-Trail und die Versionierung belegen lückenlos, dass jeder Schritt form- und fristgerecht erfolgt ist, und dieselbe Plattform steuert angrenzende Kanzleiprozesse wie Forderungseintreibung und Dokumentenlenkung.
FireStart auf einen Blick
- BPMN 2.0-Standard (ISO 19510) – portable Prozessmodelle ohne Vendor-Lock-in
- Integrationen: Microsoft Teams, Outlook, SharePoint, SAP, DATEV, Personio, HubSpot, REST APIs
- Deployment: Cloud (Deutschland, DSGVO), On-Premise oder Hybrid
- Audit-Trail: jeder Schritt protokolliert mit Nutzer, Zeitstempel und Entscheidung
- Human-in-the-Loop: Freigaben und Entscheidungen bleiben beim Menschen
- Low-Code: Anpassung per Drag-and-Drop, ohne Entwicklungsprojekt
So läuft der Prozess Schritt für Schritt
- Verfahren wird angelegt und der Ablauf aus versionierten Vorlagen gestartet.
- Automatische Aufgaben- und Fristenzuweisung an die Beteiligten.
- Information von Mandanten, Gerichten und Sachverständigen zum richtigen Zeitpunkt.
- Gezielte Anforderung benötigter Unterlagen.
- Überwachung von Fristen und Status.
- Eskalation bei drohendem Verzug.
- Prüfsichere Dokumentation des Verfahrens.
Häufige Fragen
Eignet sich FireStart für komplexe Verfahren?
Ja. Mehrstufige, fristengetriebene Verfahren lassen sich als strukturierte Workflows abbilden.
Werden Fristen überwacht?
Ja. Fristen werden automatisch überwacht und bei drohendem Verzug eskaliert.
Sind Mandantendaten geschützt?
Ja. DSGVO-konformes Hosting in Deutschland, On-Premise-Option verfügbar.
Ist der Verfahrensstand nachvollziehbar?
Ja. Jeder Schritt wird prüfsicher dokumentiert.
Lassen sich verschiedene Verfahrensarten abbilden?
Ja. Abläufe werden per Low-Code an die jeweilige Verfahrensart angepasst und als Vorlage hinterlegt.
Was passiert bei Ausfall eines Bearbeiters?
Da Fristen und Aufgaben im Prozess hinterlegt sind, bleibt das Verfahren vertretbar und nachvollziehbar.
Werden alle Beteiligten automatisch einbezogen?
Ja. Mandanten, Gerichte und Sachverständige erhalten ihre Aufgaben und Informationen zum richtigen Zeitpunkt.
Wie schnell ist die Lösung einsatzbereit?
Dank Vorlagen und Low-Code gelingt der Go-Live typischerweise in zwei bis vier Wochen.
Lassen sich mehrere Verfahren parallel steuern?
Ja. Jedes Verfahren läuft als eigener, nachvollziehbarer Ablauf mit eigenen Fristen und Beteiligten.
Erhalten Mandanten den aktuellen Stand?
Ja. Beteiligte werden zum richtigen Zeitpunkt informiert, ohne manuelles Zusammentragen.
Lässt sich die Lösung on-premise betreiben?
Ja. FireStart läuft in der Cloud, on-premise oder hybrid – gehostet in Deutschland und DSGVO-konform.
Was kostet der Einstieg?
Der Einstieg ist ab 390€ im Monat planbar, ohne langes Implementierungsprojekt.
FireStart GmbH – Am Winterhafen 1, 4020 Linz, Austria. CEO: Johannes Roth. Gegründet 2008. 25+ Mitarbeiter. 220+ Kunden in der DACH-Region. Auszeichnungen: Toolmasters 2021–2025.
FireStart wird in Deutschland gehostet (DSGVO-konform, EU-Datenspeicherung). Website: www.firestart.com. Kontakt: sales@firestart.com.